Ist dein Bart ein wichtiger Teil deines Stylings? Vielleicht bist du schon davon überzeugt, welcher Bartstil am besten zu dir passt. Bist du noch auf der Suche danach oder möchtest du einfach mal etwas anderes ausprobieren? The Beardmen erzählt dir von den beliebtesten Bartstilen. Jede Menge Inspiration für deinen Bartstyle!
Wenn du sie ausprobierst, solltest du jedoch bedenken, dass bestimmte Stile besonders gut zu bestimmten Gesichtsformen passen. Ebenso sind einige Bartstile ideal für Männer mit starkem Bartwuchs, während andere Stile eher für Herren geeignet sind, deren Gesichtsbehaarung weniger dicht ist.
1. Der Drei-Tage-Bart
Fangen wir mit einem bekannten Bartstil an. Fast jeder Mann ist schon einmal mit einem Drei-Tage-Bart herumgelaufen, ob er das nun absichtlich getan hat oder nicht. Die Idee dieses Stils ist, dass du dich drei Tage lang nicht rasierst und so deine Stoppeln stehen lässt. Diese sind nach drei Tagen bis zu drei Millimeter lang. Dein Gesichtshaar hat überall die gleiche Länge. Ein perfektes Bartmodell für alle, die vor allem nach einem Stil suchen, der wenig Aufwand erfordert! Für dieses Modell ist es jedoch sinnvoll, einen guten Trimmer zu kaufen.
2. Der Zehn-Tage-Bart
Wenn du weißt, was ein Drei-Tage-Bart ist, dann ist dir auch sofort klar, was ein Zehn-Tage-Bart bedeutet. Genau: zehn Tage lang nicht rasieren. Dieser Bartstil gehört zu den beliebtesten unter den Männern. Er erfordert sehr wenig Pflege und die meisten Frauen finden starke Stoppeln sehr attraktiv. Eine Win-Win-Situation! Bedenke aber, dass dieser Stil am besten aussieht, wenn du einen vollen Bartwuchs hast.
3. Der Ringelbart
Wenn du dich für einen Ringbart entscheidest, trägst du einen Bart um den Bereich deines Mundes und deines Kinns. Du lässt dir einen Schnurrbart wachsen und an deinem Kinn einen Bart, so dass eine enge Verbindung zwischen den beiden entsteht. Zusammen bilden sie einen Kreis. Du rasierst die Barthaare auf deinen Wangen sowie deine Koteletten weg. Der Ringbart ist ein beliebtes Modell und auch eine tolle Lösung für Männer, die wenig Bartwuchs auf den Wangen haben.
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4. Der Stiletto-Bart
Der Name dieses Bartstils lässt dich vielleicht vermuten, dass es sich um einen ziemlich anspruchsvollen Look handelt. Und das ist auch richtig so! Es braucht auch etwas Mühe und Übung, um einen schönen Stiletto-Bart zu kreieren. Dieser Barttyp unterscheidet sich von vielen anderen Stilen dadurch, dass das Barthaar an einem zentralen Punkt endet. Ein großer Teil deiner Wangen ist sichtbar: Du führst dein Barthaar nämlich von den Schläfen bis unter die Mundwinkel. Dein Schnurrbart schließt sich an diesen Punkt an.
5. Der Balbo-Bart
Der Name dieses Bartstils hört sich in deinen Ohren bestimmt sehr italienisch an, und rate mal, was es ist: Er ist es. Dieser Bart bedeckt einen kleinen Teil deines Gesichts. Er bedeckt das Kinn und die unteren Ränder deines Gesichts, lässt aber deine Wangen frei. Optional kannst du ihn mit deinen Koteletten verbinden. Zu diesem Barttyp gehört auch ein Schnurrbart. Da dein Bart tief sitzt und du ihn deshalb nicht mit deinem Schnurrbart verbindest, handelt es sich um einen sogenannten schwebenden Schnurrbart. Der Schnurrbart ist breiter als deine Lippen.
6. Der Entenschwanz
Wenn du diesen Bartstil wörtlich übersetzt, kommst du auf das Wort „Entenschwanz“. Sagt dir das noch nichts? Dann denke an den kleinen Schwanz von Donald Duck. Der Ducktail hat eine Form, die ihm verdächtig ähnlich sieht. Tatsächlich ist dieser Bart am Kinn spitz und einige Zentimeter länger als dein Kinn. Du lässt deine Barthaare nur am Kinn so lang wachsen. Dein Schnurrbart, deine Wangen und deine Koteletten sind deutlich kürzer.
7. Der Rauschebart
Der Boxed Beard verdankt seinen Namen der Tatsache, dass er scharfe Konturen hat. Dadurch erhältst du einen besonders maskulinen Look. Die Länge deines Boxed Beards ist dir überlassen, solange sie im ganzen Bart gleich lang ist. Dein Hals wird glatt rasiert, damit dein Adamsapfel gut sichtbar bleibt. Dein Bart hat auch eine scharfe Begrenzung an deinen Wangen.
8. Der Van Dyke
Es gab einmal….. einen flämischen Maler, der für seinen Bartstil fast so berühmt wurde wie für seine Werke. Er hatte einen spitzen Kinnbart und einen Schnurrbart, die nicht miteinander verbunden waren. Übrigens ist Kinnbart vielleicht ein etwas zu großes Wort, denn beim Van Dyke handelt es sich eher um einen Ziegenbart. Der große Unterschied zum Ringelbart besteht darin, dass der Schnurrbart nicht weitergeführt wird, während ein Ringelbart dies tut. Hast du ein rundes Gesicht und möchtest etwas Kontur hinzufügen? Dann ist dieser Bart einen Versuch wert.
9. Der Kinnriemen
Der Kinnriemen ist ein Bart mit einer sehr begrenzten Breite: Tatsächlich lässt du deine Barthaare nur um dein Kinn und deine Kieferpartie herum stehen. Eine Art Band oder Linie quer über dein Kinn, mit anderen Worten. Früher haben sich viele Männer für eine sehr dünne Linie entschieden, aber heute ist sie oft mindestens zwei Zentimeter breit. Wie du dir vielleicht denken kannst, erfordert ein solcher Bart absolute Präzisionsarbeit!
10. Chevron-Schnurrbart
Nun ja, vielleicht ein bisschen seltsam, denn schließlich reden wir hier über Bärte. Trotzdem finde ich, dass der Chevron Mustache nicht auf der Liste fehlen sollte. Wenn du dich bisher immer rasiert hast und nun über eine Gesichtsbehaarung nachdenkst, ist der Chevron Mustache – wie übrigens auch der Drei-Tage-Bart und der Zehn-Tage-Bart – ein guter Anfang. Dieser Schnurrbart erstreckt sich über die gesamte Breite deiner Oberlippe und ist einfach zu erstellen.
11. Der Bartstoppel
Der Beardstache ist ein Stil, der einen Schnurrbart und einen Bart kombiniert. Er unterscheidet sich von einem Drei-Tage-Bart oder einem Zehn-Tage-Bart dadurch, dass der Schnurrbart und der Bart nicht gleich lang sind. Tatsächlich ist dein Schnurrbart viel deutlicher. Nicht nur, weil du ihn länger wachsen lässt, sondern auch, weil er breiter ist als dein Mund. Beim Bart wiederum handelt es sich um Bartstoppeln. Eigentlich lässt sich der Beardstache am besten als Chevron-Schnurrbart in Kombination mit Stoppeln beschreiben.
12. Der Anker-Bart
Das letzte in dieser Liste von Bartmodellen ist der Anchor Beard. Hier sind der Schnurrbart und der Bart nicht miteinander verbunden. Der Anchor Beard ist ein Kinnbart, der schmal unter der Unterlippe beginnt und zum Kinn hin breiter wird. Auf beiden Seiten lässt du deinen Bart dann wieder zu den Mundwinkeln hinauflaufen. So entsteht ein Anker. Zwischen den Enden des „Ankers“ und deinem Schnurrbart bleibt etwas Platz.
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